Was sollte man bei einer Hausstauballergie beachten?

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Sehr viele Deutsche leiden inzwischen an Allergien. Häufig ist es die Pollenallergie die besonders jetzt im Frühjahr zuschlägt. Aber auch andere Formen der Allergie treten bei immer mehr Mitteleuropäern auf.
Gerötete Augen, Niesanfälle, Jucken im Hals, Husten und häufiger Schnupfen sind die typischen lästigen Symptome einer Hausstauballergie. Die Allergie, an der nach Schätzungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen mehr als vier Millionen Deutsche leiden, ist aber nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Eine unbehandelte Hausstauballergie kann zu schweren Folgeerkrankungen wie Asthma führen.

Auslöser für die allergischen Reaktionen sind die Ausscheidungen der gemeinen Hausstaubmilbe. Um eine bereits bestehende Allergie zu lindern oder ihr vorzubeugen, müssen Sie deshalb den winzigen Spinnentierchen in Ihrem Heim den Kampf ansagen.
Da sich Milben von abgestorbenen Hautschuppen ernähren und es warm und dunkel mögen, halten sie sich mit Vorliebe in unseren Betten auf – dort haben Betroffene auch die meisten Probleme. Um die Belastung zu minimieren, sollten Sie einen TÜV-geprüften, atmungsaktiven und milbendichten Bezug für Ihre Matratze wählen. Die Milben auf Decken und Kopfkissen können Sie entfernen, indem Sie das Bettzeug spätestens alle sechs Wochen bis zwei Monate bei 60 Grad waschen. Alternativ wird spezielle Allergikerbettwäsche angeboten. Um Kuscheltiere von Milben zu befreien, sollten auch diese regelmäßig in die Waschmaschine oder in die Tiefkühltruhe.

Zusätzlich sollte die Staubmenge in der gesamten Wohnung verringert werden. Investieren Sie in einen Staubsauger mit einem feinen Partikelfilter (Hepa-Filter) und wenden Sie ihn regelmäßig an. Lüften Sie häufig und wischen Sie glatte Böden und Möbeloberflächen alle paar Tage mit einem feuchten Mikrofasertuch. Verzichten Sie so weit wie möglich auf Staubfänger wie offene Regale, Teppiche, Vorhänge und Polstermöbel.
Hausstaub kann zusätzlich vermieden werden, wenn Regale mit Glastüren versehen werden. So gelangt der Hausstaub nicht zu sehr in schwer erreichbare Ecken. Sauberkeit sollte das oberste Motto sein.

Falls Sie vermuten, dass Sie schon an einer Hausstauballergie leiden, sollten Sie Ihren Hausarzt konsultieren.

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