Welche Wirkung hat Kaffee auf unseren Blutdruck?
Geschrieben von Gesunder in der Kategorie Allgemein
Erst kürzlich konnten wir feststellen, dass die Aussage: “Spinat enthält viel Eisen” schlichtweg falsch ist und das dieser Mythos Schuld daran ist, dass Kinder über Generationen hinweg den verhassten grünen Brei löffeln mussten. Heute geht es um einen 2. Mythos, welcher heißt: “Vom Kaffeetrinken bekommt man Bluthochdruck”.
Diese Aussage ist falsch. Bluthochdruck steht eher im Zusammenhang mit Übergewicht, Bewegungsmangel und dem Natrium-/Kaliumhaushalt im Körper. Die meisten Studien haben inzwischen belegt, dass Kaffee einen nur sehr geringen Einfluss auf den Blutdruck hat. Bei Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, steigt der Blutdruck nach dem Kaffeekonsum sogar gar nicht an. Menschen, die lange keinen Kaffee getrunken haben, hatten einen leichten Anstieg, der aber schon nach kurzer Zeit wieder auf das normale Maß zurück sank.
Kaffee verursacht keinen Bluthochdruck
Auch Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, müssen nicht unbedingt auf das in Deutschland sehr beliebte heiße Getränk verzichten. Stress hat einen viel größeren Anteil am Bluthochdruck.
Das richtige Maß?
Kaffee in Maßen, d.h. ca. 4 Tassen täglich, sollen für die Gesundheit ein gesunden Menschen absolut sicher sein. Einige Studien gehen sogar so weit zu behaupten, dass das in der Kaffeebohne enthaltene Polyphenolen das Risiko von Bluthochdruck merklich mindert. Durch seine gefäßerweiternde Wirkung kann vorallem bei jüngeren Menschen ein durchaus positiver Effekt festgestellt werden.
Als Fazit gilt also: Kaffeegenuss in normalen Mengen ist ein echter Genuss und schadet auf keinen Fall der Gesundheit. Einzig Schwangere und stillende Mütter sollten etwas vorsichtiger damit sein.
Foto: © anja genzler / PIXELIO
Verwandte Artikel:
Interessanter Artikel! Ich habe mich auch mal versucht, die gesundheitlichen Vorteile von Kaffee heranzuwagen und einige Klischees zu wiederlegen. Kannst ja mal reinschauen, würde mich über einen Kommentar freuen:
http://www.kaffee-espresso-trinken.de/2009/02/17/ist-kaffee-eigentlich-gesund/
Bei dem Thema lügt sich doch jeder Kaffeetrinker in die eigene Tasche.
Weiß doch jedes Kind, dass verbranntes Zeug schädlich ist, da ist Acrylamid noch das Harmloseste.
Wie man Studien anlegt damit das Wunschergebnis herauskommt dürfte heutzutage auch jedem klar sein.
Übrigens aufgepasst: vom Hochhaus springen ist auch gesund, und zwar werden in den ersten paar Sekunden Pheromone ausgeschüttet die das Immunsystem schützen können!
Also ich hatte plötzlich beim letzten Arztbesuch zum ersten Mal hohen Blutdruck und messe seitdem zuhause ständig. Das Ergebnis ist, dass mein Blutdruck grundlegend im unteren Bereich ist. 116 / 75 in etwa. Sobald ich auch nur eine einzige Tasse Kaffe trinke schnellt der Blutdruck für mehrere Stunden auf Werte von 155 / 95 und nach 2 Tassen Kaffee bis zu 160 / 105. Ich habe es jetzt mehrere Tage lang kontrolliert und bin absolut überrascht. Ich lasse Kaffee jetzt weitestgehend weg. Vielleicht reagiert nicht jeder auf Kaffee so intensiv, aber eins ist mir als Kaffeetrinker klargeworden, meinen Blutdruck treibt er auf jedenfall gnadenlos nach oben und das kann nicht gut sein.
also ich muß mich auch über den berichtt wundern. mir ging es immer morgens aus unerklärlichen gründen teilweise sehr schlecht!! diverse ärzte konnten sich nicht erklären, was los war und woran das lag. wie immer wenn was nicht geklärt werden kann, so wurde es auf die psyhcische schiene geschoben. irgendwann kam dann einer auf die glorreiche idee, nach dem genuß von kaffee meinen blutdruck zu messen ( prozedur fand mehrere male statt!) und fand heraus, dass der genuß von kaffee meinen blutdruck sehr hoch ansteigen lässt und der grund für meine beschwerden war. beschwerden wie herzrasen, schwitzen, druck in der herzgegend, zittern usw.. sind weg seitdem ich morgens keinen kaffe mehr trinke. auf vollen magen vertrage ich 1-2 tassen kaffe durchaus und habe keine beschwerden.
danke an die Vor-Kommentatoren, ich werde den Kaffee jetzt auch mal wieder weglassen. Auch wenn der Sport dann schwerer fällt
[...] [...]