Trinken für die Gesundheit?

Regina Kaute / pixelio.deOhne Nahrung können Menschen wochenlang überleben. Ohne Flüssigkeit hingegen nur ein paar Tage. Richtiges Trinken ist wichtig für die Gesundheit und für das eigene Wohlbefinden. Wie viel und vor allem was sollte man eigentlich trinken, um seinem Körper etwas Gutes zu tun?

Der tägliche Flüssigkeitsbedarf
Abhängig von Alter, Konstitution und physischen Anstrengungen kann der Flüssigkeitsbedarf von Mensch zu Mensch stark variieren. Als Faustregel gilt: Wer täglich 1,5 bis 2 Liter trinkt, stillt das Verlangen seines Körpers nach Flüssigkeit. Bei körperlicher Betätigung oder hohen Außentemperaturen steigt der Bedarf nach Wasser & Co auf bis zu 5 Liter.

Wenn der Wasseranteil im menschlichen Körper um mehr als 0,5 Prozent absinkt, bekommt man Durst. Gerade ältere Menschen sollten aber besonders auf gute Trinkgewohnheiten achten, da das Durstempfinden mit dem Alter nachlässt. Flüssigkeit wird übrigens nicht nur über Getränke, sondern auch über feste Nahrung aufgenommen.

Die richtigen Durstlöscher
Gerade wenn der Körper nach viel Flüssigkeit verlangt, sollte man eher zu kalorienarmen Getränken greifen. Wer richtig durstig ist, trinkt Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnten Fruchtsaft. Wer literweise Softdrinks zu sich nimmt, oder seinen Tee stark süßt, führt dem Körper bei hoher Flüssigkeitsaufnahme zu viel Zucker zu, was langfristig zu Gewichtszunahme und gesundheitlichen Problemen führen kann.

Alkoholische und koffeinhaltige Getränke sollten nur maßvoll genossen werden. Um Alkohol und Koffein ausscheiden zu können, benötigt der menschliche Körper Wasser, dass über zusätzliche Flüssigkeitszufuhr aufgenommen werden sollte.

Genug trinken – aber wie?
Wer selten ein starkes Durstgefühl entwickelt und von sich aus zu wenig trinkt, kann sein Trinkverhalten durch das Setzen von Zielen optimieren. Man könnte sich zum Beispiel vornehmen, stündlich ein Glas Wasser zu trinken. Oder man stellt sich morgens im Büro eine 1,5l Flasche Mineralwasser auf den Schreibtisch und leert diese bis zum Feierabend. Das stellt sicher, dass man am Ende des Tages genau weiß, welche Flüssigkeitsmenge aufgenommen wurde.

Bild: Regina Kaute / pixelio.de

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