Was hilft gegen Schweiß?

Schweiß entsteht durch Schwitzen und ist für eine geregelte Körpertemperatur außerordentlich wichtig. Sobald der Schweiß für längere Zeit am Körper haften bleibt und sich dann mit den Bakterien auf der Haut verbindet, kommt es zu unangenehmen Gerüchen. Zeit etwas gegen Schweiß zu unternehmen.

Erste Hilfe gegen Schweiß
Als erste Hilfe gegen Schweiß sind Sprays oder Cremes mit Antitranspirante auf Aluminium-Metallsalz-Basis sehr empfehlenswert, da dieser Wirkstoff die Schweißporen verengt und somit einen sogenannten Schweißstau verhindert.
Deodorants sollten Sie nur als Notlösung gegen Schweiß anwenden. Die Wirkstoffe hemmen zwar die Bakterienbildung und duften angenehm, können aber dafür auch die Keimflora negativ beeinflussen. Nicht selten kommt es dann zu Rötungen und anderen Hautirritationen.
Antitranspirante und Deodorants bitte nur auf frisch gewaschener Haut auftragen!

Schweißfüße entstehen oftmals, wenn die Socken einen hohen Synthetikanteil besitzen oder regelmäßig mit Weichspüler behandelt werden. Mikrofaser- oder Baumwollsocken, welche Sie bestenfalls mit der Hand waschen, helfen prophylaktisch gegen Schweiß und schwitzende Füße. Zudem sollte Ihr Schuhwerk atmungsaktiv und möglichst frei von Gummistoffen sein. Zwischendurch helfen kühle Fußbäder mit Salbeiextrakten gegen Schweiß. Vergessen Sie danach das gründliche Abtrocknen auch zwischen den Zehen nicht!

Auch eine Ernährungsumstellung hilft gegen Schweiß. Meiden Sie scharfe Gewürze, Kaffee, Alkohol und schwarzen Tee weitgehend und erhöhen Sie die Flüssigkeitsaufnahme in Form von Mineralwasser, Salbeitee oder verdünnten Fruchtsäften auf zwei bis drei Liter am Tag.

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3 Kommentare zu “Was hilft gegen Schweiß?”

  1. Benjamin sagt:

    Gute Tipps und vor allem die Aufklärung, dass Schwitzen einfach ein Muss ist. Ohne würden wir nachhaltigen Schaden nehmen.

  2. Manuela sagt:

    Schweiss hat seinen Sinn und Zweck, wie alles beim menschlichen Körper. Es ist mal wieder eine Zivilisationskrankheit, dass wir uns vor solchen Gerüchen ekeln und ihn mit Chemie bekämpfen wollen. Dabei werden duch den Schweiss die Giftstoffe aus dem Körper gespült. Verhindern wir dies, können wir unserer Haut noch viel schlimmere Dinge antun als das bisschen Schweiss.

  3. Jens Kirchner sagt:

    Bei Antitranspirante auf Aluminium-Metallsalz-Basis würde ich Vorsicht walten lassen. Die Schweissporen werden verengt und könnn verstoßfen. Der verminderte oder verhinerte Schweißabfluß kann zur Stauung führen, damit zu Schwellungen und es kann bis in zu Entzündungen führen.

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