Was tun bei Sodbrennen?

Wie entsteht Sodbrennen?
Sodbrennen entsteht, wenn saurer Speisebrei aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt.
Eigentlich verhindert ein Schließmuskel am Mageneingang diesen Rückfluss, aber wenn der Magen z.B. nach einem deftigen Mahl sehr voll ist oder wenn zu viel Magensäure produziert wird, dann kann diese Funktion gestört sein.

Was passiert?
Ca. 2 Liter Verdauungssaft werden pro Tag im Magen gebildet. Dabei handelt es sich um eine Säure die Bakterien und Parasiten im Magen abwehrt und zur Verdauung beiträgt. Während die Magenwände selbst durch eine Schleimschicht effektiv gegen die Magensäure geschützt sind, gilt dies nicht für die Zellen der Speiseröhre. Ein Schließmuskel am Mageneingang verhindert hier aber in der Regel das Zurückfließen der Magensäure, so dass keine Probleme entstehen. Bei rund 40% der Erwachsenen in Deutschland kann es jedoch dazu kommen, dass dieses “Ventil” undicht ist. Der Magensaft kann die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre verätzen und man verspürt die typischen brennenden Schmerzen.

Was tun?
Als erstes sollte die Ernährung umgestellt werden. Herausfinden welche Lebensmittel nicht so bekömmlich sind und darauf verzichten. Das ist für jeden unterschiedlich. Desweiteren sollten lieber mehrere kleine Mahlzeiten eingenommen werden als wenige große und deftige.

Auch sollte auf fettreiche, schwer verdauliche und säurehaltige Lebensmittel verzichtet werden.

Helfen Medikamente?
Sowohl bei sporadischem Sodbrennen als auch bei chronischem Sodbrennen können Medikamente helfen.
Rennie, Talcid, Pantozol oder Omep akut sind nur einige wenige Beispiele die zu nennen sind. Sollte das Sodbrennen mehrmals pro Woche auftreten oder länger als zwei bis drei Wochen anhalten, so sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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