Wann ist man eigentlich krank?

Foto: © Maria Lanznaster / PIXELIODiverse Wetterumschwünge in der letzten Zeit haben diese Frage aufgeworfen. Immer öfter fühlt man sich matt, hat Schnupfen und / oder Husten, quält sich durch den Alltag, das Essen schmeckt nicht mehr so wie sonst und dennoch geht man zur Arbeit oder zur Schule. Also ab wann ist man eigentlich krank?

Sachliche Definition
Krank ist man, wenn eine drohende oder reale Beeinträchtigung oder Einschränkung vor allem körperlicher, beim Menschen auch geistig-seelischer sowie sozialer Fähigkeiten, durch die die Leistungsfähigkeit und meist auch das Wohlbefinden eines einzelnen Individuums in einer Weise verändert wird, die für dieses nachteilige Folgen hat, oder eine derartig nachteilige Veränderung erwarten lässt (Quelle: Wikipedia).

Es wird also auf 3 Komponenten abgestellt: die (objektive) beobachtbare Tatsache, das subjektive Befinden und das daraus folgende oder erwartete soziale Verhalten. Die Übergänge zwischen gesund und krank sein können so jedoch nur sehr schwer erklärt werden, nicht zuletzt wegen der subjektiven Komponente. Noch bis in die 80er Jahre hinein wurde Gesundheit nur als Abwesenheit von Krankheit definiert, was doch sehr allgemein gefasst war und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als nicht hinreichendes Kriterium gewertet wurde. Heute definiert die WHO den Begriff wie folgt: “Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, seelischen, geistigen und sozialem Wohlbefindens.”

“Fühlst du dich krank?”
Das heißt also, dass es eine Frage des Einzelfalls ist. Schon das “Kränkeln”, was von jedem unterschiedlich gewertet wird, kann als Kranksein gewertet werden. Das ist natürlich nicht gleichzusetzen mit “Arbeitsunfähigkeit”. Ein Koch mit Schnupfen sollte zu Hause bleiben und sich auskurieren, einem Büroangestellten dürften in der Regel einpaar Taschentücher reichen.

P.S.: Übrigens was Gesundheit für Sigmund Freud “die Fähigkeit lieben und arbeiten zu können”.

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