Welche Wirkung hat Kaffee auf unseren Blutdruck?

Foto: © anja genzler / PIXELIOErst kürzlich konnten wir feststellen, dass die Aussage: “Spinat enthält viel Eisen” schlichtweg falsch ist und das dieser Mythos Schuld daran ist, dass Kinder über Generationen hinweg den verhassten grünen Brei löffeln mussten. Heute geht es um einen 2. Mythos, welcher heißt: “Vom Kaffeetrinken bekommt man Bluthochdruck”.

Diese Aussage ist falsch. Bluthochdruck steht eher im Zusammenhang mit Übergewicht, Bewegungsmangel und dem Natrium-/Kaliumhaushalt im Körper. Die meisten Studien haben inzwischen belegt, dass Kaffee einen nur sehr geringen Einfluss auf den Blutdruck hat. Bei Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, steigt der Blutdruck nach dem Kaffeekonsum sogar gar nicht an. Menschen, die lange keinen Kaffee getrunken haben, hatten einen leichten Anstieg, der aber schon nach kurzer Zeit wieder auf das normale Maß zurück sank. Weiterlesen »

Wo hilft Thymian unserer Gesundheit?

ThymianThymian kennt man vorallem aus der povencalische Küche. Verwendung findet es als Küchengewürz aber auch als Heilpflanze.

Der echte Thymian ist ursprünglich in Mittel- und Südeuropa beheimatet. Er ist ein ca. 50 cm hoher Zwergstrauch mit verholzenen Zweigen. Die Farbe der Blüten ist blassviolett. Heute findet man die würzig duftende Pflanze in vielen Kräutergärten. Die frischen Blätter kann man bis in den Winter hinein ernten. Weiterlesen »

Kann Scharfes gegen Husten und Schnupfen helfen?

Foto: © Peter Röhl / PIXELIODer Winter hat uns immer noch fest im Griff. Viele liegen mit einer Erkältung im Bett und leiden unter Schnupfen und Heiserkeit. Helfen kann da auch mal etwas Scharfes, denn kräftige Gewürze stärken das Immunsystem.

Insbesondere Ingwer und Meerrettich sollen bei Erkältungen und Schnupfen wirken. Aber auch andere Scharfmacher wie z.B. Pfeffer, Senf oder Chili sind geeignet, die Abwehrkräfte zu stärken. Weiterlesen »

Was ist die Ursache für Bluthochdruck?

Foto: © Ernst Rose / PIXELIOBluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Fast jeder zweite Erwachsene leidet unter dieser Krankheit. Sie kann zu Gefäßerkrankungen, Nieren- und Herzschwäche führen. Generell spricht man von einem idealen Blutdruck, wenn er bei 120/80 mmHg liegt. Bluthochdruck (Hypertonie oder Hypertonus) liegt dagegen vor, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert über 90 mmHg steigt.

Die genaue Ursache für Bluthochdruck ist bisher nicht geklärt. Organische Ursachen lassen sich selten feststellen. Allerdings gibt es Risikofaktoren, die Bluthochdruck begünstigen können. Dazu zählen z.B.: familiäre Neigung zu erhöhtem Blutdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, hoher Salzkonsum, hoher Alkoholkonsum und eine zu niedrige Kaliumzufuhr. Weiterlesen »

Was bedeutet Eisenmangel?

Zu den häufigsten Mangelerscheinungen beim Menschen gehört der Eisenmangel. Eisen wird im Körper gebraucht, um die roten Blutkörperchen zu bilden. Fehlt dieser Mineralstoff, so fühlen sich Betroffene müde, schlapp und abgekämpft. Hinzu kommen meist noch eine blasse Gesichtsfarbe und brüchige Fingernägel.

Wen betrifft Eisenmangel?
Eisenmangel tritt häufig bei Frauen mit starker Regelblutung auf. Auch Kinder, Ausdauersportler und Personen, die sich eisenarm ernähren zählen zu der Risikogruppe (z.B. Veganer oder Menschen mit Essstörungen). Weiterlesen »

Wie entsteht Lippenherpes und was hilft dagegen?

Lippenherpes oder auch Lippenbläschen (Herpes labialis) sind eine in Mitteleuropa weit verbreitete Erkrankung. Dennoch ist das allgemeine Wissen zu diesem Thema sehr gering. Wir wollen hier etwas zur Aufklärung beitragen.

Der Virus
Die Infektion wird durch die Herpesviren verursacht. Der Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ist ein 150-200nm großer Partikel.

Die Ansteckung
Die eigentlich erste Ansteckung erfolgt in der Regel als Kind bis zum 5. Lebensjahr. Der Virus macht sich dann im Körper für das Immunsystem unsichtbar, schlummert in den Nervenknoten und erwacht dann bei Gelegenheit zu neuer Aktivität. Die Ansteckung erfolgt meist durch engen Körperkontakt (z.B. Küssen), wenn die Bläschen am Aufblühen oder am Abheilen sind. Über Gegenstände wird sich in der Regel niemand anstecken, da die Viren an der Luft schnell absterben. Weiterlesen »

Was bewirkt Stress für unsere Haut?

Stress wird als Beanspruchung durch Belastungen definiert. Die Belastungen können z.B. physikalischer (Kälte, Lärm, etc.), toxischer (z.B. Zigarettenrauch) oder auch psychischer (Prüfungsstress, Erwartungsdruck, etc.) Art sein. Stress ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Bei einigen kommt es sogar zu einem Dauerzustand, der krankhaft sein kann.

Aber kommen wir zur eigentlichen Frage, die nicht so weitreichend ist. Hier geht es nur um die durch Stress hervorgerufene Reaktion unserer Haut. Viele bekommen bei Stress unreine Haut oder auch Pickel. In der Regel beginnt die Reaktion damit, dass die Haut gespannt wird. Sie wirkt trocken und errötet leicht. Dann wird sie kraftlos, reizbar und einige werden Pigmentstörungen entdecken. Der antibakterielle Schutzmechanismus der obersten Hautschicht wird “löchrig”, Schadstoffe können leichter eindringen und das Gleichgewicht zwischen Abwehr und Regeneration geht zunehmend verloren. Entzündungen und Pickel sind die Folge. Weiterlesen »

Welche Wickel gibt es und was bewirken sie?

Wer kennt das nicht. Als man noch klein war hat man häufig kalte oder warme Wickel bekommen. Mal um den Hals oder auch um die Waden. Meist standen sie im Zusammenhang mit Erkältungen. In jedem Fall ist der Wickel ein alt bewährtes Hausmittel. Hier mal eine Aufzählung der verschiedenen Wickel und ihre Wirkung:

1. Halswickel
Halswickel werden bei Halsentzündungen, Heiserkeit und zur begleitenden Behandlung bei Mandelentzündung empfohlen. Ein Leinentuch (sog. Innentuch) soll dabei ins kalte Wasser getaucht, ausgewrungen und um den Hals gelegt werden. Darüber kommt ein trockenes Leinentuch, dass wiederum mit einem Wolltuch abschlossen wird. Anwendung ca. 30-90 Minuten (2-3 mal am Tag) bis sich der Hals gut erwärmt hat. Das wirkt erwärmend und durchblutungsfördernd, hilft allerdings nur bei chronischen Entzündungen.

2. Wadenwickel
Kühlfeuchte Wadenwickel helfen bei hohem Fieber. Hier werden Handtücher in kaltes Wasser getaucht (auswringen!) und um die Unterschenkel gewickelt. Die Innenlage wird mit Wolltüchern oder dicken Wollkniestrümpfen fixiert. Die Tücher bleiben solange auf der Haut, bis sie sich erwärmt hat (20 – 30 Minuten und 2 bis 3 Mal am Tag). Weiterlesen »